川苔山 - Kawanoriyama.

 

2. Tour auf den „Bach und Moos – Berg“

Bis Ende Mai hatte ich gleich mehrere kopflastige und zeitaufwendige Aufgaben fertigzustellen, so dass ich mich sehr, sehr auf die nächste Wanderung gefreut hab. Nachdem ich am Samstag mein Forschungsthema auf Japanisch präsentiert hab, fuhr ich flink nach Hause, stopfte ein paar Sachen + die obligatorische Ananas in den Rucksack und war schon unterwegs nach Ookutama, ca 2 westlich von Tokyo. Shirakisawa-San und Haradou holten mich vom Bahnhof ab. Wir stromerten durch das nächtliche Dorf auf der Suche nach einem Feierabendbier, ich hatte nicht mehr erwartet, dass es noch Orte ohne 24h Kioske in diesem Landesteil gäbe. Ein paar angeheiterte Dorfbewohner legten uns ans Herz, bei Yoshi-San einzukehren, weil der so leckeres Hühnchen braten würde. Als wir in die winzige Kneipe schauten, empfing uns eine gesellige Runde genau in der  Feierabendstimmung, die ich gebrauchen konnte. Wir bestellten unser Bier und bekamen noch reichlich dazu, denn der Tischler, der Feuerwehrmann, der Bergwächter und die anderen Männer waren offenbar schon ordentlich satt.

Es war herrlich, mal wieder draußen zu schlafen. Da ich im Dunkeln angekommen war, war der Anblick der Berge und des wilden Flüsschens eine schöne Überraschung am Morgen. Die Jungs bereiteten eine ausgewogene Mahlzeit zu und nach dem Frühstück trafen wir die anderen, die erst früh aus Tokyo angereist kamen, um zusammen auf den Kawanoriyama zu steigen. Die Tour war sehr viel anstrengender als die letzte, aber da es den meisten so ging, hatte das gemeinsame Ächzen und Keuchen und endlich aufatmen etwas Verbindendes. Die Hänge waren extrem steil, manchmal quasi senkrecht, wodurch an manchen Stellen Wasserfälle zu finden sind. Bäche und Moos gibt es reichlich, und im Frühjahr werden die vielen Schneisen, die wir überquert haben, vermutlich zu tosenden Sturzbächen. Da ich beim letzten Bericht für meine Kleiderwahl kritisiert wurde, hab diesmal versucht, mich angemessener anzuziehen, was allerdings gar nicht so einfach ist, schließlich hab ich nicht für jeden Anlass eine Ausrüstung mit. Ich hoffe, die Sportleggings – Shorts Kombi geht durch? Bequem war das jedenfalls, aber in meiner Rolle als Obstverantwortliche der Gruppe muss ich mir für die Ananas noch ein Substitut überlegen. Es fühlt sich (auf den Schultern) nicht sinnvoll an, Ananas 4 Stunden bergauf zu schleppen. Kennt jemand ein leichtes Obst für 15 Leute?

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