messenger

Zwar erzähle ich jedem, der sich nach meinen Japanischfortschritten erkundigt, diesselbe niederschmetternde Erfahrung, dass der normale Alltag nämlich sehr wenig zum Training oder zur Verbesserung der Sprachkenntnisse beiträgt, weil er selten zu tiefergehenden Gesprächen herausfordert. Was er allerdings macht, der Alltag, ist einen überall anzuquatschen und einem irgendwas mitzuteilen!

Abgesehen von der Geräuschkulisse der klimpernden Automaten und der Lautsprecherdurchsagen, wie z.B. einer unsagbar traurigen Stimme, die die Bahnhofsrolltreppe begleitet („es ist sehr gefährlich, bitte geben Sie acht.“), gibt es jede Menge Informationen in visueller Form. Manchmal sind die Botschaften klar und höflich wie das Konsumangebot einer Schokoladensorte, oder rätselhaft und höflich, wie der Warnhinweis für Gummisandalen. Der Froschtanz wirbt für eine Arbeiterkreditgenossenschaft mit den Worten „Das hat Appeal!“ Und eine Mittelschule gratuliert öffentlich ihren Schülern, die erfolgreich an einem Wettkampf im Eiskunstlauf teilgenommen haben.

Aber was mir das Handtuch mitteilen wollte ………. da reicht’s dann schon wieder nicht mit meinem Basisjapanisch.

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Ein Gedanke zu „messenger

  1. Was das Handtuch mitteilen will, ist nicht wichtig. Wichtig ist, das jeder IMMER ein Handtuch dabei haben sollte…das ist das Überlebensutensil No.1

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